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Ueber uns

​Wir sind ein queerfeministisches¹, nicht kommerzielles, DIY Veranstaltungstechnik-Kollektiv und sorgen für mehr Diversität in der Veranstaltungstechnik.

Was wir machen

Technik-Support bei Veranstaltungen

Wir unterstützen Veranstaltungen mit Ton- und ggf. Lichttechnik – von der Planung bis zur Durchführung. Unser Fokus liegt auf queer-feministischen Projekten, grundsätzlich arbeiten wir aber mit allen zusammen, die patriarchale und cis-männlich dominierte Strukturen in der Veranstaltungstechnik aufbrechen wollen.
Dabei verstehen wir uns nicht als Dienstleister*innen, sondern als Teil der Veranstaltung.

Workshops

Wir wollen Menschen empowern, die bisher keinen oder wenig Zugang zur Veranstaltungstechnik hatten – insbesondere FLINTA* und andere marginalisierte Personen.
Unsere Workshops vermitteln theoretische Grundlagen und praktisches Wissen: Wir bauen gemeinsam eine Anlage auf, schließen Mikros an und mischen erste Signale ab.

Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Skillsharing

Du möchtest Veranstaltungstechnik ausprobieren, fühlst dich aber (noch) nicht sicher alleine? Wir unterstützen dich gern dabei, erste Erfahrungen zu sammeln – auf Augenhöhe, solidarisch und ohne Leistungsdruck.

Unsere Erfahrung

Seit unserer Gründung im September 2021 haben wir unterschiedlichste Veranstaltungen begleitet, z. B.:

  • Konzerte – groß und klein, von Punk bis Jazz

  • Demos und Mahnwachen

  • Open Stages & Jam Sessions

  • mehrtägige Festivals

  • Kunst- und Fotoausstellungen

  • Filmfestivals und Kinoabende

  • Lesungen & Podiumsdiskussionen

  • Partys mit Performances und DJ-Sets

  • Recordings & Demo-Mischungen

  • Workshoptage und Skillsharingformate

  • …und vieles mehr

Wie wir arbeiten

DIY

Wir sind ein selbstorganisiertes, wachsendes Kollektiv mit verschiedenen Erfahrungslevels. Unsere Arbeit ist geprägt vom gemeinsamen Lernen.
Wir geben unser Bestes, probieren uns aus – und machen auch mal Fehler. Dafür brauchen wir Räume mit Lernfreude und Fehlertoleranz.

Finanzierung

Wir arbeiten nicht kommerziell. Wenn ihr kein Geld habt, können wir euch – im Rahmen unserer Kapazitäten – trotzdem unterstützen. Wenn ihr Fördermittel habt, bitten wir euch, unsere Arbeit fair zu honorieren.

Orientierung:
Ein fairer Stundensatz liegt für uns aktuell bei 25 €.

Wenn euer Budget das hergibt, freuen wir uns auch über höhere Stunden- oder Tagessätze.
Die Honorare fließen zum größten Teil in unsere Kollektivkasse – für Weiterbildung, Technik und Infrastruktur.

Strukturell benachteiligt – was heisst das?

Veranstaltungstechnik ist ein cis-männlich dominiertes Feld.
Mit „strukturell benachteiligt“ meinen wir insbesondere: Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen.
Wir sehen aber auch andere Diskriminierungsformen (z. B. rassistische, klassistische oder ableistische Strukturen) und beschränken uns nicht ausschließlich auf eine Definition.

FLINTA*?

Wir sind kein reines FLINTA-Kollektiv*, sondern ein all-gender Kollektiv mit trans*, nicht-binären und questioning Personen. Viele FLINTA*-Räume sind in der Praxis cis-weiblich dominiert – für viele trans*, inter* und nicht-binäre Menschen sind sie daher nicht immer sicher.
Wenn ihr uns für FLINTA*-Veranstaltungen anfragt, achtet bitte darauf, dass diese trans- und inter*-aware gestaltet sind.

Warum kollektives Arbeiten?

Kollektives Arbeiten hat für uns eine persönliche und eine politische Dimension:

Persönlich:
Wir bewegen uns als Gruppe in Räumen, die sich nicht immer sicher anfühlen. Das Kollektiv ist ein Rückzugsort – zum Teilen von Wissen, für Reflexion, Unterstützung und Empowerment.

Strukturell:
Wir sind Teil einer queerfeministischen Bewegung. Wir wollen gesellschaftliche Veränderungen mitgestalten – durch geteilte Verantwortung, gemeinsames Lernen und solidarisches Handeln.

Pinkwashing

Wir stehen für echte Veränderung – nicht für Show.
Wir möchten nicht als Token bzw. feministisches Aushängeschild gebucht werden. Wenn ihr uns anfragt, dann seid euch bewusst: Wir sind Teil der Veranstaltung, nicht nur technische Begleitung.
Wir wünschen uns Räume, in denen patriarchale Strukturen aktiv hinterfragt und verändert werden.

¹ evtl. unklare Begriffe findest du im Glossar

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